rueckblick: queerfemsued am walchensee

dieses jahr im august(14.8-17.8) fand zum ersten mal das queerfemsued statt. an diesem punkt wollte ich urspruenglich darueber schwadronieren wie ich da hingekommen(politische laufbahn blafoo) bin, aus gruenden werde ich das aber nicht machen. dafuer erzaehle ich noch ein bisschen ueber mein kleines persoenliches "anreisedrama".
da ich seit diesem jahr wieder motorradfahre hatte ich den plan mit dem motorrad an den walchensee zu fahren. der plan war gut, hatte mir schon eine schoene strecke rausgesucht und war im kopf schon startklar. zeitpunkt: 1 Woche vorm camp. irgendwann hab ich dann noch erfahren dass es auch ein vorbereitungstreffen in muenchen geben wird bei dem mensch sich schonmal fuer schichten und sowas eintragen kann. also ab aufs motorrad, noch schnell nach muenchen fahren :)
ich war vorher noch nie im sub, netter laden, sollte ich mal wieder hingehen wenn ich in muenchen bin. das treffen war auch gut, fuer mich persoenlich war es wichtig vor dem camp schon mal paar menschen zu treffen um nicht ganz planlos durch die gegen zu laufen. soweit so gut. leider musste ich ein bisschen frueher los, hatte ja noch ein paar kilometer vor mir. also sachen gepackt, motorradklamotten angezogen, zum motorrad gegangen, dann wars auch schon passiert, sehne an der linken hand ueberdehnt beim motorrad ausparken. bin dann noch gut heimgekommen, aber am naechsten morgen zeitig zum doc und der hat mir erst einmal einen verband verpasst und mein plan mit dem motorrad an den walchensee zu fahren hatte sich auch erledigt :(
alternativ gabs ja noch mein auto und ich konnte dann auch noch 1 aus muenchen mit zum camp nehmen. soviel mal zur anreise.

vor dem camp hab ich mir noch ein paar gedanken gemacht wie das wohl werden wird. klar war dass ich auf dem camp evtl. 1 oder 2 menschen kennen werde und der rest eine große variable darstellt. dazu kamen noch div. befuerchtungen wie ich damit auf zwischenmenschlicher ebene so klarkomm. queer stellt auf theoretischer ebene meine alltag schon auf den kopf, wie sollte das nur mit vielen menschen werden?

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dank besuch am vorbereitungstreffen war ich am ersten tag gleich fuer die getraenke-schicht zustaendig, gute moeglichkeit um gleich mit menschen ins gespraech zu kommen :)
noch bisschen das camp erkunden, abends noch ein plenum und der erste nicht mehr ganz so duestere/pessimistische blick auf den walchensee

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von freitag und samstag hab ich keinen genauen ablauf mehr im kopf. das geschirr und die nerdy grosskuechen spuelmaschine fand ich ganz spannend ;)
ansonsten hab ich noch ein paar workshops besucht (critical whiteness, sexwork und cyborg-feminism).

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an einem abend wurde ich dann noch zum rotwein trinken eingeladen und es gab lange gespraeche am lagerfeuer. aber es waren nicht nur die abende schoen, auch das fotografieren/spazieren/kanu fahren/rumhaengen am see war grosses kino.

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zum abschluss gabs dann noch spezi:

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danach war noch verabschieden und es gab noch mittagessen auf dem heimweg. der kaiserschmarrn mit den karamellisierten mandelsplitter war echt grosses kino ;)

fazit: hoffentlich gibts 2015 wieder ein queerfemsued!

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