community - ein paar gedanken dazu

was tun? das ist für mich eine frage die ich mir immer wieder stelle. egal ob es um opensource/freie software-projekte geht, (politische) bildung, aktivitaeten gegen nationalismus oder andere rechte ideologische konstrukte oder schlicht um das aktiv sein in einem (sport)verein.
bei egal welcher gruppe ich bis jetzt aktiv war gab es immer eins das mich besonders gestört hat: die handvoll menschen die sich selbst für besonders wichtig haelt und glaubt ohne sie selbst wuerde nichts/zu wenig/das falsche passieren.
zu der gruppen zaehlt wohl jeder mensch irgendwann, passiert nicht nur mir sondern auch anderen. viel wichtiger als die feststellung dass das passiert ist mir aber die selbsterkenntnis, dass sich sowas auch veraendern laesst. allein der gedanke anderen nicht den spass an $aktivitaet verderben zu wollen koennte dafuer grund genug sein?
was genau menschen mit einer do-ocracy die weiss, maennlich und chauvinistisch ist, in opensource-projekten will ist auch eine der vielen fragen die sich mir stellt. noch mehr frage ich mich allerdings warum genau solche projekte die sich freiheit, offenheit und manchmal sogar community based auf die fahnen schreiben sowas von kritik-resistent sind, dass ich nur noch den kopf schütteln kann.
da ist sie wieder die frage vom anfang: was tun?
meistens endet es schlicht darin keine lust mehr zu haben, manchmal geht man aus projekten/gruppen still und leise und manchmal mit viel wut/geschrei/streit/grant/...
somit geht es wieder von 0 los, also nochmal von vorne, neue projekte mit neuen netten menschen suchen, die im idealfall auch noch im "umkreis" wohnen. das hoert sich alles leider viel einfacher an als es ist, menschen die das versucht haben wissen wie das ist ;)
um langsam mal zum schluss zu kommen: aktuell wuerde ich gern wieder mehr machen, egal ob mit technik oder in antifaschistischen/queeren/... projekten. mal schaun ob das dieser eintrag foerdert oder ausbremst :)